Pressemitteilung vom 22.11.2006
Geschäftsführerin der "FINANZGRUPPE" aus Cottbus tauft in Südkorea
neuen Containerfrachter
MS "Frisia Göteborg": Hartmann-Reederei hat neues Flaggschiff
ULSAN / COTTBUS / LEER. "Frisia Göteborg" heißt das neueste Schiff
der Hartmann Reederei aus dem ostfriesischen Leer. Der hochmoderne
Containerfrachter wurde am Freitag auf der "Hyundai Mipo"-Werft im
südkoreanischen Ulsan getauft und an das Schifffahrtsunternehmen übergeben.
Mit einer Stellplatzkapazität von mehr als 2.800 Standardcontainern ist das
MS "Frisia Göteborg" nunmehr das größte Containerschiff in der Hartmann-Flotte.
"Es ist damit unser neues Flaggschiff", sagte Dietrich Schulz, Geschäftsführer
der Hartmann Schiffahrts GmbH & Co. KG, in Ulsan.
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Die "Frisia Göteborg" wurde im südkoreanischen Ulsan
getauft und an die Reederei Hartmann übergeben
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Die Taufzeremonie:
Kapitän Thomas Rüger,
Taufpatin Kerstin Liesk, Geschäftsführerin der FINANZGRUPPE -
Gesellschaft für Capitalmanagement mbH, sowie Dietrich Schulz,
Geschäftsführer der Hartmann Schiffahrts GmbH & Co. KG.
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An der erfolgreichen Platzierung des Eigenkapitals war die FINANZGRUPPE -
Gesellschaft für Capitalmanagement mbH aus Cottbus maßgeblich beteiligt.
55 Schiffe haben die Lausitzer bislang am Kapitalmarkt mit begleitet. Seit
mehr als 15 Jahren entwickeln sie Anlagekonzepte für hochrentable Kapitalanlagen.
Im Fall der 16-jährigen Betriebsphase des MS "Frisia Göteborg" sind
Ausschüttungen für die Anleger in Höhe von acht Prozent pro Jahr geplant.
Weitere 100 Prozent ergäben sich bei einer späteren Veräußerung.
"FINANZGRUPPE"-Geschäftsführerin Kerstin Liesk taufte das Schiff in Ulsan und
wünschte ihm sowie der Besatzung allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.
Das neue Flaggschiff ist das erste aus einer Serie von insgesamt drei baugleichen
Containerfrachtern, die die Hartmann-Gruppe bei den Südkoreanern in Auftrag
gegeben hat. Die Schwesterschiffe "Frisia Amsterdam" und "Frisia Oslo" sollen
im Frühjahr bzw. Winter des kommenden Jahres abgeliefert werden. Alle drei
Schiffe sind für jeweils acht Jahre fest verchartert an die renommierte Firma
"Italia Marittima" aus Triest. "Diese lange Charterdauer unterstreicht die
Marktattraktivität der Schiffe", so Dietrich Schulz weiter.
Das 222 Meter lange und 30 Meter breite MS "Frisia Göteborg" ist ein
hochmodernes Vollcontainerschiff mit Doppelhülle. Es kann bis zu 2.824
Standardcontainer (TEU) transportieren und verfügt über 586 Anschlüsse
für Großkühlcontainer. Die Hauptmaschine erzeugt eine Leistung von 25.270 KW
und bringt das Schiff damit auf eine hohe Reisegeschwindigkeit von 23 Knoten.
Der geringe Tiefgang von zwölf Metern ermöglicht auch das Anlaufen kleinerer
Häfen.
Die Hartmann Reederei hatte zuvor innerhalb von nur eineinhalb Jahren insgesamt
elf Schiffe in Deutschland bauen lassen. Neun davon entstanden bei der Aker
MTW-Werft in Wismar. Zwei weitere Schiffe wurden bei den Nordseewerken in Emden
gebaut. Die Investitionen in die Hartmann-Flotte sollen nicht zuletzt auch der
Stadt Leer als zweitgrößtem Reedereistandort Deutschlands weiteres Wachstum
bringen.
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